QuickDecks

Häufige Fragen

Alles, was du über QuickDecks wissen musst: wie aus deiner PDF-Vorlesung ein Anki-Deck wird, was das kostet und was mit deinen Unterlagen passiert.

Grundlagen

Was ist QuickDecks und wie funktioniert es?

QuickDecks macht aus deiner PDF-Vorlesung automatisch Anki-Karten. So läuft es ab:

  1. PDF-Vorlesung hochladen
  2. Die KI liest Text und Grafiken und schreibt die Karten
  3. Deck als .apkg-Datei herunterladen
  4. Doppelklick auf die Datei, Anki öffnet sich, Import bestätigen
  5. Ganz normal in Anki lernen

Pro Vorlesung sparst du dir rund 30 Minuten Tipparbeit.

Aus welchen Unterlagen erstellt QuickDecks Karten?

QuickDecks ist auf PDF-Vorlesungen ausgelegt, also auf Vorlesungsfolien und vergleichbare Lernunterlagen im PDF-Format. Pro Datei sind bis zu 80 Seiten möglich.

Du kannst bis zu drei PDF-Vorlesungen auf einmal auswählen. Sie werden nacheinander verarbeitet, und du erhältst pro Datei ein eigenes Deck. Wichtig dabei: jedes Deck zählt einzeln gegen dein Kontingent. Drei Dateien auf einmal verbrauchen im Free-Plan also alle drei Gratis-Decks.

Handschriftliche Ergänzungen in den Folien werden mitgelesen. Sie helfen der KI sogar dabei, den Fokus zu setzen.

Für wen ist QuickDecks geeignet?

Für alle, die mit Anki lernen und keine Zeit haben, Karten abzutippen. QuickDecks ist bewusst fächerübergreifend gebaut und funktioniert für:

  • Medizin, wo Folien oft aus dichten Listen bestehen
  • Psychologie und Soziologie mit Modellen und Theorien
  • BWL und VWL
  • Biologie, Chemie und Physik
  • Jura mit Definitionen und Schemata
  • Jedes weitere Fach mit viel Lernstoff

Kurz gesagt: Wenn du eine PDF-Vorlesung hast und daraus Anki-Karten brauchst, bist du hier richtig.

Wie sehen die Karten von QuickDecks aus?

Jede Karte hat eine Frage auf der Vorderseite. Auf der Rückseite findest du:

  • Die Fakten als Stichpunkte, damit die Antwort auf einen Blick erfassbar ist
  • Die Seitenzahl der Folie, aus der die Karte stammt
  • Eine Verständnissektion mit Kontext, wo das Thema es hergibt
  • Die Grafik der Folie, wenn sie zum Verständnis beiträgt
Beispiel einer QuickDecks-Karte aus einer PDF-Vorlesung in Anki, mit Frage, Seitenzahl, Stichpunkten, Verständnissektion und Grafik
Beispielkarte aus einer PDF-Vorlesung, mit Seitenzahl der Folie.
Warum steht auf jeder Karte eine Seitenzahl?

Damit du jede Karte sofort in deiner Vorlesung nachschlagen kannst. Karten aus einer PDF-Vorlesung tragen die Seitennummer der Folie, aus der sie stammen.

Das hilft in zwei Situationen: Wenn eine Karte unklar formuliert ist, siehst du in Sekunden, was auf der Folie stand. Und wenn du merkst, dass dir zu einem Thema noch Kontext fehlt, weisst du genau, wo du weiterlesen musst.

Bildokklusions-Karten entstehen aus deinem eigenen Bild und brauchen keine Seitenzahl.

Was ist die Verständnissektion auf der Rückseite?

Neben den reinen Fakten schreibt QuickDecks bei geeigneten Folien einen kurzen Kontextteil. Er beantwortet Fragen wie: Wie hängt der Inhalt mit anderen Konzepten zusammen? Worin liegt der Unterschied zu einem ähnlichen Begriff? Wofür ist dieses Modell gut?

Auswendiglernen allein bringt in der Prüfung selten die Punkte, Verstehen schon.

In welcher Sprache werden die Karten erstellt?

Standardmässig in der Sprache deiner PDF-Vorlesung. Du kannst aber auch eine andere Zielsprache wählen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch, Hindi, Arabisch und Bengalisch. Die Inhalte werden dann beim Erstellen übersetzt.

QuickDecks im Vergleich

Warum QuickDecks nutzen statt Karten selbst zu schreiben?

Karten selbst zu schreiben hat einen echten Vorteil: Du setzt dich aktiv mit dem Stoff auseinander. Das Problem ist der Zeitaufwand. Bei einer umfangreichen PDF-Vorlesung sitzt du schnell mehrere Stunden nur am Tippen.

Dazu kommt, dass gute Karten schwerer zu schreiben sind, als man denkt. Wie lang darf eine Frage sein? Was gehört auf die Rückseite und was nicht? Und selbst wenn du das weisst, ist es kaum möglich, die Qualität über hunderte Karten hinweg konstant zu halten. Karte 200 sieht anders aus als Karte 1.

QuickDecks liefert in Minuten Karten, die durchgehend demselben Aufbau folgen, und senkt den Aufwand um etwa 90 Prozent. Ein kurzer Durchgang durch das Deck in Anki lohnt sich trotzdem, falls dir noch etwas fehlt.

Warum QuickDecks statt ChatGPT, Claude oder Gemini?

Ein Chatbot ist ein Allzweckwerkzeug. QuickDecks ist eine feste Strecke für genau eine Aufgabe. Deine PDF-Vorlesung läuft immer durch dieselben Schritte: Seiten einlesen, jede Folie einordnen, Organisationsfolien wie Agenda und Lernziele aussortieren, inhaltlich zusammengehörige Folien gruppieren, Karten nach festen Regeln schreiben, prüfen, als .apkg exportieren.

Daraus ergeben sich Vorteile, die ein Chat nicht liefern kann:

  • Verlässlich statt zufällig. Gleiche Vorlesung, gleiche Regeln, gleiches Ergebnis. Im Chat hängt die Qualität davon ab, wie du gerade fragst und wie lang das Gespräch schon läuft.
  • Vollständig. Enthält eine Folie eine Liste, entsteht daraus eine Karte mit allen Punkten. Ein Chat kürzt Listen gern zusammen, besonders bei langen Dokumenten.
  • Nichts fällt unter den Tisch. Die Vorlesung wird Folie für Folie systematisch abgearbeitet, bis zu 80 Seiten. Im Chat musst du in Häppchen nachfassen und verlierst den Überblick, was schon abgefragt ist.
  • Jede Karte hat eine Quelle. Die Seitenzahl der Folie steht auf der Karte.
  • Vorlesungstreu. Es wird kein Wissen aus dem Internet ergänzt, das in deiner Vorlesung nie vorkam. Genau das kostet in Prüfungen Punkte.
  • Grafiken werden ausgewertet. Bei Folien, die überwiegend aus einer Abbildung bestehen, wird das Bild selbst analysiert und nicht nur der Text daneben.
  • Kein Prompten, kein Formatieren, kein Copy-Paste. Du bekommst eine Datei, die Anki direkt importiert.
Warum QuickDecks statt eines fertigen Decks aus dem Internet?

Fremde Decks decken nicht ab, was in deiner Vorlesung wirklich dran war, und die Qualität schwankt stark. QuickDecks erzeugt die Karten aus deiner eigenen PDF-Vorlesung, also aus genau dem Stoff, der geprüft wird.

Lerne ich in QuickDecks oder in Anki?

In Anki. Du bekommst immer eine echte .apkg-Datei, die dir gehört und die auch ohne Abo funktioniert: offline, auf allen Geräten und mit allen Anki-Funktionen. Deine Karten bleiben nicht hinter einem Login eingeschlossen.

Preise und Umfang

Ist QuickDecks kostenlos?

Mit dem Free-Plan erstellst du 3 vollständige Decks pro Monat kostenlos, ohne Angabe von Zahlungsdaten. Es gibt keine abgeschnittene Vorschau, du bekommst die kompletten Decks.

Danach kostet Pro CHF 9 pro Monat mit 40 Decks, Max CHF 18 mit 80 Decks, jederzeit kündbar. In allen Plänen sind PDF-Vorlesungen mit bis zu 80 Seiten möglich. Alle Details findest du auf der Preisseite.

Wie viele Karten bekomme ich pro Deck?

Es gibt kein festes Kartenlimit. Wie viele Karten entstehen, hängt vom Inhalt deiner PDF-Vorlesung ab. Eine inhaltlich dichte Vorlesung ergibt mehr Karten als eine mit vielen Übersichtsfolien.

Reine Organisationsfolien wie Agenda, Lernziele oder Literaturverzeichnis werden übersprungen, damit du keine nutzlosen Karten im Deck hast.

Brauche ich ein Konto?

Die Anmeldung läuft über Google. Du musst kein Passwort anlegen und kein Registrierungsformular ausfüllen. Löschen kannst du dein Konto jederzeit selbst.

Wie lange dauert die Erstellung eines Decks?

Je nach Umfang der PDF-Vorlesung wenige Minuten. Du siehst den Fortschritt und lädst das Deck danach direkt herunter.

Nutzung

Wie bekomme ich mein Deck in Anki?
  1. Auf „Deck herunterladen“ klicken
  2. Du erhältst eine .apkg-Datei
  3. Doppelklick auf die Datei, Anki öffnet sich
  4. In Anki den Import bestätigen

Danach liegen die Karten in deiner Sammlung und lassen sich wie gewohnt lernen.

Welche PDF-Vorlesungen funktionieren am besten?

Am besten funktionieren PDF-Vorlesungen mit klarer Struktur und gut lesbarem Text oder Stichpunkten, also normale Vorlesungsfolien. Die KI liest zeilenweise von links nach rechts und erkennt dabei Überschriften, Aufzählungen und Einrückungen.

Damit du weisst, wo du beim Durchsehen genauer hinschauen solltest, hier die Fälle, die schwieriger sind:

  • Tabellen, weil quer statt spaltenweise gelesen wird
  • Zweispaltiger Text wie in Fachartikeln und Studien
  • Textboxen, die mitten auf der Seite stehen
  • Diagramme, deren Beschriftungen nicht eindeutig zugeordnet sind
  • Text, der nur als Bild vorliegt und in der PDF-Datei nicht markierbar ist

Bei solchen Abschnitten kann die Kartenqualität schwanken. Alle übrigen Karten bleiben davon unberührt. Je gewöhnlicher das Layout, desto besser das Ergebnis.

Kann ich die Karten in QuickDecks bearbeiten?

Im PDF-Modus nicht. Du lädst deine PDF-Vorlesung hoch und erhältst das fertige Deck. Bearbeiten kannst du alles in Anki, wo du die Karten ohnehin lernst: QuickDecks erzeugt normale Anki-Karten, die sich umformulieren, ergänzen oder löschen lassen.

Bei der Bildokklusion ist es anders. Dort setzt und verschiebst du die Abdeckungen direkt in QuickDecks, bevor du das Deck herunterlädst.

Wie funktioniert die Bildokklusion?

Lade ein Bild als JPG, PNG oder WEBP hoch und zieh Rechtecke über die Stellen, die du lernen willst. Beim Lernen in Anki sind diese Stellen verdeckt und du deckst sie einzeln auf.

Die KI kann dir Vorschläge für die Abdeckungen machen, die du danach anpassen kannst. Das Ergebnis lädst du wie ein normales Deck als .apkg-Datei herunter. Besonders nützlich für anatomische Abbildungen, Diagramme und beschriftete Grafiken. Weil das Bild von dir kommt, brauchen diese Karten keine Seitenzahl. Hier geht es zur Bildokklusion.

Beispiel einer QuickDecks-Bildokklusions-Karte in Anki: Anatomieabbildung mit verdeckten Beschriftungen, eine rot aufgedeckt
Beispiel einer Bildokklusions-Karte in Anki, ohne Seitenzahl.

Datenschutz

Was passiert mit meinen hochgeladenen PDF-Vorlesungen?

Deine PDF-Vorlesung wird ausschliesslich zur Kartenerstellung verarbeitet und danach automatisch gelöscht, spätestens eine Stunde nach Erstellung des Decks. Der Vorgang läuft vollständig maschinell, niemand aus dem Team liest deine Folien.

Die Inhalte deiner Karten werden nicht in unserer Datenbank gespeichert, sondern nur in der .apkg-Datei, die du herunterlädst. Zahlungen laufen über Stripe, Kartendaten erreichen unsere Server nie. Dein Konto kannst du jederzeit selbst löschen. Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Nutzen die KI-Anbieter meine Unterlagen zum Training?

Nein. Für die Kartenerstellung werden Inhalte an die Geschäftskunden-Schnittstellen von Anthropic und Google übermittelt. Nach den dafür geltenden Bedingungen dieser Anbieter werden übermittelte Inhalte nicht zum Training der Modelle verwendet. Die Anbieter speichern Anfragen nur befristet, um Missbrauch zu erkennen, und löschen sie danach.

Noch Fragen?

Schreib uns an sayhellotoquickdecks@gmail.com. Wir antworten meistens innerhalb von 24 Stunden.

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